Informationen
für angehende Studentinnen und Studenten im Praktischen Jahr

 
Auskunft:
Organisatorische Fragen: Frau H. Bruschke, Frau E. Käse, Tel.: 02632 / 404 - 5497.
Inhaltliche Fragen: Prof. Dr. M. Wolff, Beauftragter für die Durchführung des Praktischen Jahres am St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach,
Tel.: 02632 / 404 - 5309.

Das St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach verfügt über 267 Planbetten und ist in die nachfolgenden Haupt- und Belegabteilungen gegliedert:
 
 
Hauptabteilungen
Innere Medizin*: Chefarzt: Prof. Dr. med. A. Steinmetz
(F.A.H.A) (Ärztlicher Direktor)
     
  Ltd. Ärzte

Dr. med. H. Degen (Kardiologie)

   

Dr. med. Th. Dyong (Pneumologie)

   

Dr. med. H. J. Rüthlein (Gastroenterologie)

   

Frau Dr. H. Leifeld (Hämatologie und int. Onkologie)

     
  Oberärzte: Dr. med. A. Hoppe (Kardiologie)
    Dr. med. H. Streich (Psychosomatik)
     
     
Chirurgie*:    
Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie*: Chefarzt: Prof. Dr. med. M. Wolff
     
  Ltd. Arzt: S. Lawang
     
  Oberärzte: P. Ernst
    Dr. med. P. Düster
     
     
Unfall-, Hand- und    
Orthopädische Chirurgie*: Chefarzt: Dr. med. M. Seif El Nasr
     
  Oberärzte: Dr. med. A. Leffler
    Dr. med. K. Teichmann
     
     
Fußchirurgie und Chirurgie des diabetischen Fußes Chefärztin: Priv. Doz. Dr. med. Dr. Univ. Budapest U. Waldecker 
     
  Oberarzt Dr. med. O. Esslinger 
     
     
Anästhesie und Intensivmedizin**:
Chefarzt: Dr. med. T. Bähner
     
  Ltd. Oberarzt: Dr. med. H. Freitag
     
  Oberärztin: Dr. med. A. Herzog 
     
     
Radiologie und Nuklearmedizin**:
Chefarzt:
 
Dr. med. W. Boos
  Ltd. Oberarzt: Dr. med. H. Schüller
 
  Oberärzte: Dr. med. N. Fischer
 
    Dr. med. M. Roos
     
     
Gynäkologie und Geburtshilfe**:
Chefärztin:
Frau Dr. med. B. Naus
     
  Oberarzt: H. Schmidt
     
     
Belegabteilungen:    
Orthopädie I: Ltd. Ärzte:  Dr. B. Butzmann
    Dr. B. Gödel
    Dr. R. Schwabke
     
     
Orthopädie II: Ltd. Ärzte: Dr. S. Albioke
    Dr. J. Dogruel
    Dr. M. Ackermann
     
     
Urologie**: Ltd. Ärzte: Tip. Dr. (Univ. Erciyes) M. Celik
    H. Datz
     
*   Hauptfächer
** Wahlfächer
   



Praktische Ausbildung:

 

 

Innere Medizin:

Praktische Ausbildung:

 

Die praktische Ausbildung vollzieht sich auf 4 internistischen Stationen, die sämtlich eine gemischte Belegung aufweisen. Von daher wird auf jeder einzelnen Station das gesamte Spektrum der Krankheiten aus der Inneren Medizin angetroffen. Da auf jeder der etwa 30 Betten zählenden Stationen ein, höchstens zwei Studentinnen/Studenten gleichzeitig tätig sein werden, besteht die Möglichkeit zur aktiven verantwortungsvollen Arbeit unter der Anleitung der Stationsärztinnen und -ärzte, der Oberärzte und des Chefarztes. Die Studentinnen/Studenten betreuen dabei Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung und nehmen an sämtlichen in der Zeit vorzunehmenden Untersuchungen teil, führen diese zum Teil selbst unter Anleitung durch, stellen den Patienten bei der Oberarzt- und Chefarztvisite vor, formulieren schließlich den Abschlussbericht. Die Betreuung der Patienten vollzieht sich unter regelmäßigem Feedback mit den Verantwortlichen. Fakultativ kann die Intensivmedizin auf der interdisziplinären Intensivstation erfahren werden.

 

Auch ist die Teilnahme am Notarztdienst möglich.

 

Für Blutentnahmen steht ein zentraler Dienst zur Verfügung.

 


Teilnahme an Untersuchungen in der kardiologischen Funktionsdiagnostik:

  • EKG, Belastungs-EKG, LZ-EKG, LZ-Blutdruck
  • Herzultraschall incl. Doppler und Farbdoppler
  • Transösophageale Echokardiographie
  • Stress-Echokardiographie
  • Farbdoppler-Duplex-Sonographie der Gefäße
  • Elektrophysiologische Untersuchungen
  • Spiroergometrie/Schlafapnoediagnostik
  • Schrittmacher- Defibrillatorkontrollen
  • Kardio-MRT (Kernspinuntersuchung)    

Teilnahme an Untersuchungen in der pneumologischen Funktionsdiagnostik:

  • Lungenfunktions-Diagnostik (Bodyplethysmographie)
  • Diffusionskapazitätsbestimmung
  • Spiroergometrie
  • Bestimmung der Atemlast und Atemkraft
  • Bronchoskopien mit
    • transbronchialer Biopsie
    • Argon-Plasma-Beamer-Therapie
  • Endobronchialer Ultraschall
  • Pleurasonographien
  • Pleurapunktion und Pleuradrainagetherapie
  • Schlafapnoescreening
  • Allergiediagnostik

Teilnahme an Untersuchungen in der gastroenterologischen Funktionsdiagnostik:

  • Sonographie des Abdomen- und Retroperitonealraumes
  • Farbdoppler und PW-Doppler der großen abdominellen Gefäße, der Nierenarterien und der peripheren Venen, Kontrast Sonographie
  • gezielte Feinnadelpunktionen, Leberblindpunktionen
  • Endoskopie des oberen und unteren Verdauungstraktes, einschl. Polypektomie, Bougierung, Stenteinlage, Argonbeamer- und Lasertherapie
  • ERCP u. Papillotomie mit Steinextraktion oder Stenteinlage
  • Perkutane transhepatische Cholangiographie und Drainage
  • Langzeit-pH-Metrie
  • Endosonographie
  • H2-Atemteste    

 

Teilnahme an Untersuchungen und Therapien in der hämato-onkologischen Funktion einschl. Onkologischer Tagesklinik:

 

  • Knochenmarkzytologie, einschließlich der gängigen zytochemischen Färbungen
  • Begutachtung der Präparate am Lehrmikroskop, Möglichkeit zum Mitbetrachten, Bildverarbeitung und -dokumentation
  • Erstellen von Therapiekonzepten für ein breites Spektrum hämatologischer und solider Neoplasien        

 

 

Teilnahme an Untersuchungen in der endokrinologischen Funktionsdiagnostik:

 

  • Vorbereitung und Durchführung von endokrinologischen Funktionstests
  • Sonographien der Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Pankreas, Nebennieren und Hoden
  • Bewertung radiologischer Verfahren
  • Interpretation von Laboruntersuchungen
  • Untersuchung, Bewertung und Therapie von Typ 1 und Typ 2-Diabetikern
  • Schulungen von Menschen mit Diabetes mellitus
  • Therapie und Prävention diabetischer Folgeerkrankungen
  • Teilnahme an der mittäglich-½-stündigen internistischen Röntgendemonstration mit der Möglichkeit eigene Patienten einzubringen und vorzustellen

 

Teilnahme an Untersuchungen und Therapie im Bereich Psychosomatik

 

  • Teilnahme an psychosomatischen Konsilgesprächen
  • Einblicke in Diagnostik von Psychopathologie und Ressourcen
  • Fokus auf die ärztliche Gesprächsführung
  • Einführung in die entsprechende Differentialdiagnostik (psychische Komorbidität, z. B. Depression, somatoforme bzw. funktionelle Störungsbilder, somatopsychische Wechselwirkungen) unter Berücksichtigung somatischer und psychischer Befunde
  • Erörterung von therapeutischen Ansätzen und Empfehlungen (Psychotherapie, Psychopharmakotherapie)

 

 

Theoretische Ausbildung:

 

Die Innere Medizin bietet durchgehend einen EKG-Kurs an, sowie weitere 2x wöchentliche Lehrveranstaltungen in Form von Fallbesprechungen und Unterricht am Krankenbett in kleinen Gruppen, wobei besonderer Wert auf Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie gelegt wird.

 

Weiterhin wird eine Einführung  in die Echokardiographie und Farbdoppler-Duplex-Untersuchung der Gefäße angeboten.

 

Neue Therapieverfahren werden 1 x wöchentlich morgens besprochen unter Hinzuziehung aktueller Publikationen und Entwicklungen auf dem jeweiligen Gebiet.
Die Labormedizin ist in die Innere Klinik integriert. Dort finden Blockseminare im Rahmen der Ausbildung Innere Medizin statt mit Übungen zur Technik der Laboruntersuchungen, Interpretation von Laborergebnissen, Durchführung von Blutgruppenbestimmungen und Interpretationen von Kreuzproben. Blutausstrichbeurteilung erfolgt nach Vereinbarung im Labor. Pathologisch anatomische Konferenzen finden in Zusammenarbeit mit dem Pathologischen Institut der Universität Bonn statt. Ein Sektionssaal wird auf dem Krankenhausgelände durch Mitarbeiter des Pathologischen Instituts der Universität Bonn genutzt.

 

Chirurgie:

 

Im Hauptfach Chirurgie rotieren die PJ-Studenten in die Abteilungen:

 

Allgemein- und Visceralchirurgie und

 

Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie.

 

Weiterhin besteht die Möglichkeit zeitweise in die Abteilung:

 

Fußchirurgie und Chirurgie des diabetischen Fußes zu rotieren.

 

Eine Strukturierte PJ-Ausbildung wird durch ein PJ-Curriculum gewährleistet. Die Lerninhalte und Tagesabläufe sind dort festgelegt.

 

 

Allgemein- und Visceralchirurgie

 

Im Stationsbereich werden unter Anleitung des Stationsarztes die Anamnese, die Aufnahme sowie die Entlassungsuntersuchung mit Dokumentation erhoben. Die Studentinnen/ Studenten betreuen hierbei ausgesuchte Patienten von der Aufnahme bis zum Entlassungstag. Hierbei werden zunehmend die Studentinnen und Studenten in eine eigenverantwortliche Tätigkeit am Patienten eingeführt.
Im Operationssaal nehmen die Studentinnen und Studenten an allen Eingriffen aller Schwierigkeitsgrade teil. Hierbei lernen die Studenten alle Grundlagen der chirurgischen operativen Techniken.
Im Ambulanzbereich erfolgt eine Teilnahme an der Versorgung von Notfallpatienten und die Mitwirkung bei ambulanten Operationen. Die Teilnahme an Spezialsprechstunden des Chefarztes mit Demonstration spezieller Verletzungs- und Erkrankungsbilder sowie Nachbehandlung stationärer Patienten geschieht nach Rücksprache einmal wöchentlich. Bei der Morgenbesprechung vor OP-Beginn wird über Notfälle sowie Neuaufnahmen der vergangenen Nacht berichtet. Hierbei können sich die Studenten aktiv mit einbringen. Die täglichen Stationsarztvisiten sowie die Oberarzt- bzw. Chefarztvisiten finden unter Beteiligung der Studenten statt. Bei der Nachmittagsbesprechung bzw. Röntgen-Besprechung werden die am Tag angefertigten Röntgenaufnahmen bzw. Neuaufnahmen und das Operationsprogramm des Folgetages besprochen.

 

Es findet eine regelmäßige theoretische Ausbildung der Studenten nach Plan durch die Chefärzte, Oberärzte und Assistenten statt. Hierbei wird das gesamte Spektrum der Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie unter Berücksichtigung einzelner Schwerpunkte aus der Orthopädie und Gefäßchirurgie unterrichtet.

 

Es wird zusätzlich ein Naht und Instrumenten Kurs angeboten.

 

Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie

 

Die PJ-Studenten sind in die Abläufe der Abteilung, in den Bereichen Ambulanz, OP und Stationen, integriert (siehe oben). Unter Anleitung werden die Routineabläufe erlernt und schrittweise von den Studenten übernommen.

 

Chefarzt, Oberärzte und Assistenzärzte (Fachärzte) betreuen die Studenten intensiv und vermitteln die Inhalte einer modernen Unfallchirurgie der Schwerpunktversorgung.

 

Zu der praktischen Tätigkeit und learning by doing kommt einmal wöchentlich der Studentenunterricht sowie die Teilnahme an den Fortbildungsveranstaltungen der Abteilung.

 

Einmal jährlich wird von der Abteilung ein 3-tägiges Seminar veranstaltet mit strukturierten Lerninhalten für den Start in einer Assistenztätigkeit. Die Inhalte wurden gezielt auf die notwendigen Kenntnisse in einer (chirurgischen) Ambulanz zugeschnitten und sind gerade für Berufsanfänger fachübergreifend von großer Wichtigkeit.

 

 

 

Die Abteilung hat 3 wesentliche Schwerpunkte:

 

  • die Unfallchirurgie
  • die Handchirurgie
  • die Orthopädische Chirurgie

 

mit entsprechenden Ausbildungsermächtigungen des Chefarztes.

 

 

In der Unfallchirurgie sehen Sie einen breiten Querschnitt von Weichteil- und Knochenverletzungen verschiedener Schweregrade. Vermittelt werden Konzepte für konservative und operative Behandlungen. Moderne Systeme der Frakturversorgung mit verschiedenen winkelstabilen Systemen, Verriegelungsnägeln und dynamischen Osteosynthesen kommen zur Anwendung. Vermittelt werden auch die Grundlagen der zugrundeliegenden Biologie und Mechanismen der Frakturheilung, die dann Auswahl und Technik der gewählten Versorgung bestimmen.

 

In der Handchirurgie lernen Sie Krankheitsbilder und Verletzungen der Hand kennen, die Ihnen häufig auch in einer Hausarztpraxis begegnen werden (Nervenkompressionssyndrome, Sehnenfacheinengungen usw.). Die entsprechenden Untersuchungstechniken werden gezeigt und geübt. Sie erlernen auch die Versorgung der häufigen und scheinbar als banal geltenden Fingerverletzungen anhand klarer Behandlungsgrundsätze und moderner Techniken der Weichteilversorgung (z.B. der Okklusivverband).

 

Die Orthopädische Chirurgie befasst sich mit den degenerativen Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule. Hier kommt ein breites Spektrum von Behandlungsmaßnahmen - von der konservativen Therapie, der Arthroskopie, bis zum endoprothetischen Gelenkersatz - zur Anwendung. Sie erlernen das diagnostische Vorgehen, die Untersuchungstechniken und die Indikationsstellung.

 

 

 

Fußchirurgie und Chirurgie des diabetischen Fußes

 

Im Bereich Fußchirurgie und Chirurgie des diabetischen Fußes wird zum einen das gesamte Spektrum der rekonstruktiven Chirurgie des Rück- und Vorfußes angeboten. Dies umschließt die Umstellungsosteotomie und die Endoprothetik des Fußes, die Arthrodesen, die Sehnentransfer-Operationen. Des Weiteren findet die Chirurgie des diabetischen Fußes mit entsprechenden Deformitätskorrekturen mit der Therapie der Charcot-Arthropathie und auch der Infektbehandlung statt. Neben den chirurgischen Techniken können die konservativen Verfahren inklusive der Wundtherapie erlernt werden. Umfangreiche Sprechstunden ermöglichen das Erlernen der spezifischen fußchirurgischen Untersuchungstechniken, der Beurteilung der radiologischen Befunde sowie das Erlernen der pedographischen Analysen. Dadurch besteht die Möglichkeit einen guten Einblick in die konservativen und operativen Verfahren der Fußchirurgie zu gewinnen.

 


Theoretische Ausbildung:
Es findet eine regelmäßige theoretische Ausbildung der Studenten nach Plan durch die Chefärzte, Oberärzte und Assistenten statt. Hierbei wird das gesamte Spektrum der Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie unter Berücksichtigung einzelner Schwerpunkte aus der Orthopädie und Gefäßchirurgie unterrichtet.

 

Es wird zusätzlich ein Naht und Instrumenten Kurs angeboten.

 

 

 

Anästhesie und Intensivmedizin:

Das Unterrichtsangebot deckt neben der klassischen operativen Anästhesiologie die Bereiche Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ab. Unser didaktisches Augenmerk liegt auf einer interaktiven Unterrichtsgestaltung, welche den Studenten aktiv einbindet. Die vorgestellten Themen orientieren sich am aktuellen Gegenstandskatalog und sollen den Studenten motivieren Neues zu lernen sowie vorhandenes Wissen im klinischen Alltag angebracht umzusetzen. Die Umsetzung im Wahlfach Anästhesiologie soll dem PJ-Studenten Einblick in nahezu das gesamte Spektrum der Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie sowie der präklinischen und klinischen Versorgung von Notfallpatienten ermöglichen. Der Schwerpunkt hierbei liegt in der klinisch-anästhesiologischen Tätigkeit. Zum Ende des Tertials soll der PJ-Student die Zielvorgaben des Logbuchs Anästhesiologie der Universität Bonn erfüllt haben. Das Zeitmanagement der PJ-Ausbildung im Tertial Anästhesiologie sieht folgendermaßen aus: Zwei bis drei Monate klinische Anästhesie im Funktionsbereich OP mit Tätigkeiten in der Prämedikationsambulanz, Akutschmerztherapie und im Aufwachraum, ca. mindestens einen Monat Einsatz auf der anästhesiologischen Intensivstation. Die Tätigkeit auf dem Notarzteinsatzfahrzeug des am Hause ansässigen Notarztstandortes erfolgt in Rücksprache mit dem ärztlichen Standortleiter (Oberarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin).  Das viermonatige Tertial erlaubt somit einen Einblick in das gesamte Arbeitsfeld im Fachbereich Anästhesiologie.

 

 

Praktische Ausbildung:

 

  • Anlage peripher-venöser Zugänge
  • Anlage zentral-venöser Zugänge (auch ultraschall-gestützt)
  • Anlage arterieller Zugänge
  • Durchführung von Maskenbeatmung
  • Anwendung unterschiedlicher Atemwegsbrücken und Intubationstechniken
  • Durchführung von unterschiedlichen Techniken zur Allgemeinanästhesie
  • Atemwegsmanagement in schwierigen Situationen
  • Durchführung von allen gängigen Regionalanästhesien mit Katheter-Techniken (auch ultraschall-gestützt)
  • Anästhesiologische Versorgung des Neugeborenen und des Kleinkindes
  • Anästhesiologische Versorgung von Schwangeren in der Geburtshilfe und in der Gynäkologie
  • Gerätekunde (Narkosemonitor, Narkosegerät / Intensivrespirator)
  • Versorgung von Patienten aus dem Bereich der Notfallmedizin
  • Anästhesiologisches Vorgehen in der Akutschmerztherapie, insbesondere unter Be­rück­sichtigung Patienten-kontrollierter Verfahren (Programmierung von Schmerz­mittelpumpen)
  • Anästhesiologisches Vorgehen beim chronischen Schmerz
  • Anwendung der maschinellen Autotransfusion
  • Patient Blood Management
  • Anästhesiologische Versorgung des postoperativen Patienten im Aufwachraum
  • Anästhesiologische Sonografie
  • Anästhesiologische Aufklärung und präoperative Untersuchung
  • Tätigkeiten des Anästhesisten auf der Intensivstation (Erstellung Verordnungsplan, Durchführung von Bronchoskopien, Punktionstracheotomien, Interpretation von PiCCO, Anwendung extrakorporaler Verfahren etc.)

 

Theoretische Ausbildung:

 

Es findet eine tägliche Stationsvisite auf der Intensivstation mit Einzelfallbesprechung statt.  Der PJ-Unterricht wird einmal wöchentlich angeboten. Die anästhesiologischen Themen wiederholen sich pro Tertial.  Zusätzlich bietet die Abteilung eine monatliche ärztliche Fortbildungsveranstaltung an. Alle Mitarbeiter beteiligen sich an der  Weitergabe theoretischer Kenntnisse und deren Umsetzung in der Praxis. Wir legen Wert auf eine Team-basierte freundliche Zusammenarbeit die von einer gegenseitigen Wertschätzung und Rücksichtnahme geprägt ist.

 

 

Radiologie und Nuklearmedizin:

 

Praktische Ausbildung: 
Wir verfügen über mehrere konventionelle Röntgen-Arbeitsplätze, eine Mammographie, eine digitale Durchleuchtung mit DSA, eine Multislice-Computertomographie (64 Zeilen), eine 1,5 T Kernspintomographie und mehrere Sonographie-Geräte.

In der Nuklearmedizin steht eine Großfeld-Gamma-Kamera mit SPECT-Einrichtung zur Verfügung. 

Die Abteilung ist vollständig digitalisiert mit Speicherfolien-System, Radiologie-Informations-System (RIS) und digitalem Bild-Speicher- und -Kommunikations-System (PACS). 

Wir setzen alle gängigen Verfahren der konventionellen Radiologie ein.

Dies umfasst konventionelle Röntgenaufnahmen, Mammographien, Untersuchungen des Magen- Darmtraktes, Urographien, Arthrographien, Phlebographien und Arteriographien. 

 

Im Rahmen der Mammadiagnostik erfolgen neben der Mammographie auch diagnostische und therapeutische Punktionen sowie präoperative Markierungen. 

 

In der Computertomographie erfolgen Untersuchungen aller Körperregionen (einschließlich CT- Angiographie und Cardio-CT) sowie diagnostische und therapeutische Punktionen. 

 

 Im Rahmen der Kernspintomographie werden neben den üblichen Verfahren auch Angiographien aller Gefäßprovinzen, kernspintomographische Untersuchungen des Galle-Pankreas-Systems (MRCP), Hydro-MRT und Mammographien durchgeführt.

 

Darüber hinaus bildet in Zusammenarbeit mit der kardiologischen Abteilung des Hauses die Cardio-MRT einen weiteren Schwerpunkt.

 

In der Nuklearmedizin werden mit Ausnahme der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) grundsätzlich alle diagnostischen Verfahren, einschließlich Single-Photonen-Emissions-Tomographie (SPECT) genutzt.

In erster Linie erfolgen Untersuchungen von Schilddrüse (einschließlich Sonographie und sonographiegesteuerte Punktion), Skelett, Nieren, Myokard, Hirn, unklaren Entzündungsherden und Lymphgefäßen (einschließlich Sentinel-Lymphnode-Markierung bei Mammakarzinom). 

 

Für die in der Abteilung tätigen Studierenden besteht reichlich Gelegenheit zu praktischer Tätigkeit.

Je nach Ausbildungsstand sind unter Anleitung die selbständige Durchführung und Befundung von radiologischen und sonographischen Untersuchungen sowie die Assistenz bei invasiven Untersuchungen möglich.

 

Durch Erhebung der Anamnese und des klinischen Befundes ist eine direkte Korrelation zwischen Röntgenbefund und Klinik möglich. Der unmittelbare Kontakt und eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten und dem medizinisch- technischen Personal der Abteilung sind selbstverständlich und jederzeit gewährleistet.   

 

Theoretische Ausbildung: 

 

Täglich findet eine morgendliche Besprechung über anstehende Untersuchungen, Problemfälle und organisatorische Fragen statt.  Es werden tägliche Falldemonstrationen für die Innere Medizin, die Unfallchirurgie und die Allgemeinchirurgie abgehalten, in denen die Befunde patientenbezogen  erörtert werden. 

Die leitenden Ärzte der Abteilung führen regelmäßigen Unterricht nach Vorlesungsplan durch. 

Darüber hinaus besteht für die Studierenden im PJ die Möglichkeit zur kostenlosen Teilnahme an einem im Hause stattfindenden 8-stündigen Unterweisungskurs als erster Schritt zur Erlangung der Fachkunde im Strahlenschutz nach Röntgenverordnung. 

Im Übrigen stehen wir alle jederzeit für Fragen und Anregungen sehr gern zur Verfügung.     

 

 

Gynäkologie und Geburtshilfe:

 

Praktische Ausbildung:

 

Die Studentinnen und Studenten sind integriert sowohl in operative als auch stationäre Tätigkeiten. Unter fachärztlicher Aufsicht können Anamneseerhebungen sowie gynäkologische bzw. geburtshilfliche Untersuchungen durchgeführt werden, mit Einführung in die geburtshilfliche und gynäkologische Sonographie.

 

In der operativen Gynäkologie können bei Operationsassistenzen vaginale und abdominale Operationsverfahren kennen gelernt werden. Die Durchführung kleinerer Eingriffe unter fachlicher Aufsicht ist möglich.

 

Im Kreißsaal gibt es die Gelegenheit, diagnostische Methoden der Geburtshilfe kennen zu lernen und sich Kenntnisse in der Leitung normaler und pathologischer Geburten anzueignen.

 

Darüber hinaus besteht für alle Studierenden im PJ die Möglichkeit, nach Absprache mit der Chefärztin oder dem Oberarzt bei einer Geburt im Kreißsaal oder einer Sectio im OP zu hospitieren.

 

Theoretische Ausbildung:
Es erfolgt ein wöchentlicher Unterricht nach Plan unter Einbeziehung von Kurzreferaten durch/von Studenten.

Bei der täglichen Frühbesprechung besteht die Möglichkeit der Vorstellung von Patientinnen mit ausreichender Gelegenheit fachlicher Diskussionen.

 

 
Urologie:

 

Praktische Ausbildung:

 

Die Abteilung für Urologie bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten in fachübergreifenden Standardkenntnissen. Hierzu gehören die rationelle Differentialdiagnostik von Schmerzzuständen, Genitalveränderungen, Harnentleerungs- und Harnhaltestörungen, Harn- und Ejakulatveränderungen, Nierenfunktionsstörungen, Sexualstörungen und bildgebenden Symptomen der Harn- und Genitalorgane sowie die fachgerechte Behandlung von Notfallerkrankungen. Dies wird durch die aktive Teilnahme an allen Aufgaben des klinischen Alltags wie Anamnese, Untersuchungen, Operationen und theoretischen Erörterungen aktueller Fallbeispiele praktisch vermittelt.

 

Theoretische Ausbildung:
Unterricht nach Plan durch Leitenden Arzt.


Additive Möglichkeit:

 

Kennen lernen orthopädischer Verfahren. Die Belegabteilungen Orthopädie bieten das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Behandlungsmethoden an. Für Studentinnen und Studenten im Praktischen Jahr besteht die Möglichkeit im Rahmen des chirurgischen Quartals punktuell diese Operationen kennen zu lernen und bei allen operativen Eingriffen als erste Assistenz mitzuwirken als auch die täglichen Visiten mit zu begleiten.
Der operative Schwerpunkt der Abteilungen liegt in der endoprothetischen Versorgung der Hüft-, Knie- und Schultergelenke und in der arthroskopischen Gelenkchirurgie an allen großen Gelenken.
Daneben wird die Fußchirurgie und die Sporttraumatologie einschließlich der Versorgung der Kreuzbandverletzung mit modernen Methoden vorgenommen. 
In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie und mit der Abteilung für physikalische Therapie werden auch die diagnostischen und konservativen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden einschließlich der postoperativen Nachbehandlung für alle Erkrankungen auf orthopädischem Fachgebiet vorgenommen.

 


Organisation und Ablauf:

Unterricht:
Siehe Theoretische Ausbildung in den einzelnen Hauptabteilungen.

Lernfreizeit:
Die tägliche Zeit zu Eigenstudien wird garantiert. Mitarbeiter sind für Fragen jederzeit ansprechbar, ein Logbuch wird zu jedem Tertialbeginn ausgegeben.

Bibliothek:
Wichtige Bücher und Periodika sind für alle PJ-Studentinnen und -Studenten frei zugänglich.
Aktualisiertes Wissen steht über Internet- „UpToDate“ online zur Verfügung.

 

Verdienstmöglichkeiten und Zuschüsse:

Wir gewähren einen pauschalen Anerkennungsbeitrag von 400,00 € monatlich. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am Bereitschaftsdienst. Es werden die Fahrtkosten (PKW 0,30 Cent/km/ alternativ Bahnfahrt 2. Klasse) für die Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsstätte erstattet. Ein Parkplatz kann im Bedarfsfalle zur Verfügung gestellt werden. Für die Entgeltabrechnung benötigen wir einen Personalfragebogen, eine Lohnsteuerkarte, einen Sozialversicherungsausweis, die Kopie der Immatrikulationsbescheinigung und ein Passfoto.

 

 

 

Wohn- und Aufenthaltsmöglichkeiten:

Alternativ zum täglichen Pendeln kann ein Zimmer im Personalwohnheim zur Verfügung gestellt werden.

 

Sonstiges:

Interessierte Studentinnen und Studenten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort in Andernach umzusehen. Mehrere Kolleginnen und Kollegen können regelmäßig, abhängig von Qualifikation und Stellenplan, als Assistenzärztin/-arzt übernommen werden. Mit Unterstützung durch das Stiftshospital wird ein PJ-Fest, meist in Eigeninitiative der Studentinnen und Studenten, organisiert.

 

Auskunft:
Organisatorische Fragen: Frau H. Bruschke, Frau E. Käse, Tel.: 02632/404/5497.
Inhaltliche Fragen: Prof. Dr. med. A. Steinmetz, Beauftragter für die Durchführung des Praktischen Jahres am St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach, Tel.: 02632/404/5498